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Was macht Wasser für uns zum Lebenselixier?

Durch mein Studium, aber auch meine persönlichen Interessen beschäftige ich mich seit einigen Jahren intensiv mit gesunder Ernährung, Ernährungsmethoden, Trends und allem was dazu gehört. Unser Lebenselixier – Wasser – rückt jedoch immer eher in den Hintergrund. Ja, natürlich: „Wasser trinken ist wichtig – mind. 1,5 Liter täglich“ – ABER warum ist es so wichtig? Was passiert in unserem Körper wenn wir zu wenig davon trinken? Gibt es Unterschiede im Wasser? Und viele Fragen mehr habe ich für mich in den letzten Wochen konkret beantwortet.

Die Oberfläche unseres Planeten ist zu 71 % von Wasser bedeckt. Nicht umsonst wird er auch als „der blaue Planet“ bezeichnet. Das sind etwa 1.385.984.600.000.000.000.000 Liter – das ist ganz schön viel. 

Davon sind jedoch 97,5 % für den Menschen ungenießbares Salzwasser. Also sind nur 2,5 % des gesamten Wasservorkommens Süßwasser. Über 2 % sind in den Polkappen und Gletschern als Eis gebunden & befinden sich als Wolken, Nebel oder Wasserdampf in der Atmosphäre. Bleiben 0,6 % Süßwasser als Oberflächenwasser in Flüssen und Seen. Davon wiederrum liegen viele Wasserreserven zu tief um sie nutzen zu können. Unschlagbare 0,2 % der Gesamtwassermenge auf der Erde stehen uns Menschen als Trinkwasser zur Verfügung. 3.000.000.000.000.000.000 Liter also um die gesamte Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen.

Um einen Organismus zu versorgen, der selbst eigentlich zu 70 – 90 % aus Wasser besteht. Es transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zu Organen oder Zellen, leitet Abfälle aus dem Körper und sorgt für die Körpertemperaturregulierung. Aber wir können Wasser nicht speichern – täglich werden etwa 2 ½ Liter über Nieren, Darm, Lunge und Haut ausgeschieden. Bei Hitze, Sport oder Fieber sogar noch mehr. Um jedoch gesund zu bleiben ist es nötig unseren Wasserhaushalt in Balance zu halten. Als Unterstützung steht uns unser Durstgefühl zur Seite – hervorgerufen durch 2 Mechanismen: Flüssigkeitsmangel & eine erhöhte Konzentration an Elektrolyten.

Ernährungsexperten empfehlen jedoch nicht auf den Durst zu warten, sondern ausreichend und über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit – besser noch 2 Liter aufzunehmen. Am besten geeignet ist Wasser oder ungesüßter Tee! 

Was passiert wenn du nicht genügend trinkst und sogar dein Durstempfinden ignorierst? Die ersten Anzeichen sind Konzentrationsschwäche und die Motivation, Stimmung und Gedächtnisleistung nimmt ab. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Sauerstofftransport abnimmt und das Gehirn zu wenig davon bekommt – die Fließgeschwindigkeit des Blutes ist beeinträchtigt. Und das schon wenn nur 2 % des Wasseranteils im Körper fehlen. Wenn dem Körper 3 – 5 % des Körpergewichts fehlen spricht man bereits von einer leichten Dehydration. Wird der Wasserspeicher trotz erster Anzeichen, wie Durst, leichter Trockenheit von Haut und Schleimhäuten sowie einem konzentrierten Urin nicht aufgefüllt, kann dies zu schwereren Dehydrationen führen. Das Herz beginnt zu rasen und der Blutdruck verringert sich. Bei einem Verlust von 12-15 % kommt es zum Schock: Kreislaufschwäche und Bewusstseinsstörungen sind 2 der auftretenden Symptome.

Wasser ist nicht gleich Wasser!

Der ideale Durstlöscher ist ganz klar stilles Wasser. Jedes Wasser ist für sich jedoch einzigartig. Es fließt durch unterschiedliche Gesteinsarten, wird auf seinem Weg durch die Umwelt geprägt oder schlummert ganz tief im Erdinneren und wartet darauf, nach Behandlung von uns getrunken zu  werden. Welches Wasser für dich passend ist, musst du für dich herausfinden. Die nächsten Zeilen können dir dabei helfen 😉

Bei der Wasserwahl gibt es 3 Themen auf die du achten solltest – das ist einmal die Herkunft, zum anderen die Inhaltsstoffe und zu guter Letzt ob das Wasser deiner Wahl einer Behandlung unterzogen werden musste. Für mich steht fest, dass ich bei der Herkunft auf Regionalität setze – mir mein Glas Wasser also nicht über den halben Kontinent transportieren lasse. Die meisten Wässer müssen um sie genießbar und verträglich zu machen einer Behandlung unterzogen werden. Lieber ist es mir Natürlichkeit und keine Zusätze wie Chlor oder Ozon in meinem Wasser zu finden. Denn immerhin trinke ich davon mindestens 2 Liter pro Tag. Bei den Inhaltsstoffen gibt es ein paar wesentliche Faktoren, wo es sich lohnt sie genauer zu betrachten:

Grundvoraussetzung sollte auf alle Fälle sein, dass das Wasser frei von Schwermetallen, Nitraten oder sonstigen Schadstoffen ist.

pH-Wert

Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren (< 7) oder basischen (> 7) Charakter einer wässrigen Lösung, z.B. unseres Blutes oder unserer inneren Organe. 9 von 10 Menschen sind übersäuert, ein bekanntes Problem unserer Gesellschaft. Wasser über dem pH-Wert 7 (neutral) kann eine Erhöhung der Säurebelastung vorbeugen.

Natriumgehalt

Natrium ist ein lebensnotwendiges Mengenelement und kommt natürlicherweise in fast allen Lebensmitteln vor und ist im menschlichen Körper für die Regulation des Wasserhaushalts zuständig. Natrium wird in Österreich hauptsächlich zusammen mit Chlorid als Speisesalz über die Nahrung zugeführt. In der Bevölkerung ist die Zufuhr von Speisesalz und daher auch von Natrium jedoch zu hoch. Zu viel Natrium im menschlichen Körper fördert das Risiko von Bluthochdruck. Daher solltest du dich bei deiner Grundversorgung, dem Wasser, für ein natriumarmes Wasser entscheiden.

Sauerstoffgehalt

Sauerstoffreiches, natriumarmes Wasser bedeutet für den Körper mehr als bloße Flüssigkeitszufuhr, es erfrischt und vitalisiert uns. Je höher der Sauerstoffgehalt des Wassers, umso vorteilhafter für den Körper, denn Sauerstoff wirkt als reiner Muntermacher. Wer möchte sich denn nicht fit und vital, allein durch die richtige Wasserwahl, fühlen?

Freshwater kommt aus dem Naturschutzgebiet des steirischen Hochschwab-Gebirges im Mariazellerland. Es wird direkt an der Quelle völlig unbehandelt in unsere Flaschen abgefüllt. Es ist das sauerstoffreichste Wasser Österreichs, natriumarm und mit einem pH-Wert von 7,8 basisch.

Also – keep balanced 😉 und brav Wasser trinken …

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