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Nachhaltige Wasserflaschen aus Kunststoff – gibt es das?

Im ersten Moment scheint die Antwort klar zu sein, trotzdem ist Kunststoff nicht gleich Kunststoff, und ein näherer Blick auf dieses weitschichtige Thema lohnt sich allemal!

In der heutigen Zeit besteht die Kunst nämlich darin, aus den unzähligen Kunststoffarten je nach Verwendung das genau richtige Rohmaterial herausfiltern. Nur so ist ein ressourcenschonender Umgang unter Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen möglich. Wir haben uns die Wasserflasche für Wasserspender genauer angesehen!

Der erste und wichtigste Blick liegt einige Jahre zurück. Nämlich am Beginn des Unternehmens Freshwater. Schon während der Gründungsphase war es dem Eigentümer sehr wichtig nicht „irgendeine“ oder „die billigste“ Wasserflasche für die Wasserspender zu finden. Sondern „die Beste“ im Sinne von Umweltschonung, Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit.

Nach weltweiten Recherchen wurde man fündig und stieß auf das Material Tritan.

Tritan ist ein thermoplastischer Kunststoff, der geschmacksneutral, lebensmittelecht, wärmebeständig, bruchsicher und spülmaschinenfest bis 80 Grad ist. 

Im Gegensatz zu Verpackungen aus Verbundstoffen die Bisphenol A (BPA*) enthalten, ist Tritan frei davon. Bisphenol ist eine hormonell wirksame Chemikalie. Sie ähnelt in der Wirkung dem weiblichen Hormon Östrogen und beeinflusst das Hormonsystem von Menschen und Tieren.

Daher ist Tritan für den Einsatz als Wasserflasche die optimale Lösung. Aber nicht nur für Wasserspenderflaschen – gerade weil Tritan diese besonderen Eigenschaften besitzt, wird es unter anderem auch zur Herstellung von Babyflaschen, Schnullern und Schnabeltassen verwendet. Die strenge österreichische Gesetzeslage für Gegenstände mit denen Babys- und Kleinkinder in Kontakt kommen ist jedenfalls ein Garant für die Entscheidung Tritan für die sogenannten Gallonen einzusetzen. Gallonen werden die Flaschen die für Wasserspender zum Einsatz kommen genannt.

Soviel also zur Unbedenklichkeit der Flaschen im Zusammenhang mit Wasser.

Die Freshwater Tritan-Flasche wird übrigens von einem renommierten Produzenten** hergestellt und, ist ein Mehrwegprodukt.

Aber wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus? Was passiert, wenn die Flasche leer ist?

Wohin bringt sie der Freshwater-Fahrer?

freshwater Spender Edelstahl Heiß-Kalt

Die Antworten sind sehr einfach: Nach der Abholung des Leergutes werden die Flaschen gewaschen und wieder befüllt. Nicht mehr und nicht weniger. Genau dafür eignet sich Tritan aufgrund seiner Beständigkeit eben auch sehr gut. Waschen und wieder verwenden ist besser als wegwerfen und neu produzieren!

Bis zu 50 Mal werden die Flaschen gewaschen und wiederverwendet. Das heißt sie sind für einen sehr langen Zeitraum im Einsatz, und werden nur im Falle eines Bruches oder einer anderen Beschädigung vorzeitig ersetzt. 

Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist auch die Stabilität bis zu einem Innendruck von 2 bar. Dadurch eignet sich die Flasche besonders als Wasserspender-Flasche. Damit ist auch Bruchsicherheit in hohem Maße gewährleistet.

Und noch ein Tipp: 

Auch die Freshwater 750ml-Trinkflasche ist aus Tritan und kann sogar bis zu 300 Mal ausgewaschen und wieder befüllt werden. Die Trinkflasche einfach immer wieder mit Alpenquellwasser aus dem Freshwater-Spender befüllen, und so immer frisches Quellwasser bei sich haben, ohne jedes Mal einen Wasserbecher zu verbrauchen! Und zwischendurch ab und zu mal auswaschen***

Ein bewusster Umgang mit unserer Gesundheit und unserer Natur ist uns Alpenquellwasser-Fans einfach immens wichtig. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind uns als bodenständige Natur-Enthusiasten das Wichtigste. 

Verwendungshinweise:

Die Lebensdauer der Flaschen hängt von der Nutzungsart und der Art und Weise der Flaschenreinigung ab. Entleeren und reinigen Sie die Flaschen nach der Nutzung und schützen Sie diese vor direkter Sonneneinstrahlung bei der Lagerung. Machen Sie eine regelmäßige Sichtprüfung über den Zustand der Flaschen. Bei sichtbaren Rissen, oder Schleierbildung sollte die Flasche ersetzt werden.

***Empfohlene Reinigung:

Wir empfehlen die Handreinigung (bis zu 300 Mal wiederverwendbar). Dazu reicht heißes (am besten nicht kochendes) Wasser, dem ein neutrales oder allenfalls ein schwach alkalisches Reinigungsmittel hinzugefügt wird. Danach die Flasche gründlich mit klarem, lauwarmem Wasser spülen.

In der Spülmaschine (bis zu 80 Mal wiederverwendbar): Spülprogramm wählen, das unter 80 Grad Celsius liegt und ein schonendes Spülmittel verwenden. Auf Klarspüler verzichten um Umwelt und Flasche zu schonen.

* Bisphenol A (BPA) ist eine hormonell wirksame Chemikalie. Sie ähnelt in der Wirkung dem weiblichen Hormon Östrogen und beeinflusst das Hormonsystem von Menschen und Tieren. BPA gelangt bei der Produktion in die Umwelt und wird vor allem ständig aus Kunststoff-Gebrauchsartikeln freigesetzt. Es wurde in der Luft, in Staub, in Oberflächengewässern und auch im Meerwasser nachgewiesen. Selbst in frischem Treibhausobst und in Trinkwasser aus Kunststofftanks konnte BPA gefunden werden.
Seit 1953 wird Bisphenol A zur Herstellung des Kunststoffs Polycarbonat eingesetzt. BPA ist heute eine der meistproduzierten Industriechemikalien. 1,15 Million Tonnen im Jahr verbrauchen davon alleine Betriebe in Europa. Die Verwendung von BPA steigt in der EU jährlich um 8 %. Etwa 65 % der weltweiten Produktion von Bisphenol A werden für die Polycarbonaterzeugung verwendet. Weitere 30 % gehen in die Herstellung von Epoxidharzen (Lacke, Beschichtungen, Kleber).
Viele (transparente) Haushaltsgeräteteile, Schüsseln für Lebensmittel, hitzebeständige Flaschen wie Babyflaschen und mikrowellengeeignete Kunststoffprodukte sowie CD-Hüllen und Lebensmittelverpackungen bestehen aus Polycarbonat. Auf dem Gegenstand oder der Verpackung kann die Abkürzung „PC“ für Polycarbonat eingeprägt oder aufgedruckt sein. Der Aufdruck ist aber keine Pflicht: Bisphenol A muss nicht gekennzeichnet werden.

Bisphenol A in PET-Flaschen:
Forscher der Universität Frankfurt haben in einer Studie (März 2009) auch in Mineralwasser, das in PET-Flaschen abgefüllt war, hormonell wirksame Substanzen wie Bisphenol A nachgewiesen.

http://oeko-treff.at/Tritan_statt_PET.html

**Teil aus der Konformitätserklärung von Greiner Packaging:

REACH (EG) Nr. 1907/2006.

Unsere Lebensmittelverpackungen erfüllen die Anforderungen der Europäische Chemikalienverordnung REACH (EG) Nr. 1907/2006 (einschließlich aller Änderungen und in der Version, die am Tag der Ausstellung dieser Erklärung gültig ist). Substanzen, die als besorgniserregende Stoffe im Sinne von REACH gelten (Grundlage jeweils aktuelle SVHC-Liste) sind nicht vorhanden bzw. liegen unterhalb der meldepflichtigen Mengenschwelle von 0,1%. Diese Angaben beruhen auf den Angaben unserer Lieferanten. Greiner Packaging selbst registriert als nachgeschalteter Anwender keine Substanzen.

Bisphenol A (CAS-No.: 80-05-7)

Bisphenol A ist kein Bestandteil unserer Komponentenliste für diesen Artikel.

Vinyl Chloride Monomer

Für die Herstellung dieses Artikels werden Vinylchloridmonomere nicht verwendet.

Phthalates

Bei der Herstellung der gelieferten Artikel werden keine Weichmacher/Phthalate von Greiner Packaging zugeführt.

WHO, GMO

Allergene laut WHO Liste (EU-Liste) sind nicht Bestandteil der Komponentenliste von Greiner Packaging für diesen Artikel. Die oben aufgeführten Informationen basieren auf den Konformitätserklärungen unserer Rohstofflieferanten. GMOs sind nicht Teil der Komponentenliste für diesen Artikel.

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Hotline: +43 1 32 88 475-0