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Leitungs-, Mineral- oder Quellwasser – welches Wasser soll man trinken?

Was ist eigentlich der Unterschied und gibt es wirklich ein „besseres“ Wasser oder ist jedes Wasser gleich (gut)? Wir haben für dich die wichtigsten Facts zusammengestellt und geben einen Überblick, welches Wasser welche Vor- und Nachteile hat.

Wer sich tiefer mit dem Thema Trinkwasser beschäftigt, für den stellt sich die Frage, woher er reines, gesundheitsspendendes Wasser beziehen kann. Ob Leitungs-, Quell- oder gekauftes Mineralwasser. Die allgemeine Regel „viel trinken ist gesund“ kennt Jeder, aber was viele Menschen nicht wissen: Neben der Menge der verzehrten Flüssigkeit kommt es vor allem auf die Qualität des Trinkwassers an. Denn nur reines Wasser ist in der Lage, die Nährstoffe aus der Nahrung zu lösen, sie an die richtigen Stellen im Körper zu befördern und uns von Gift- und Abfallstoffen zu befreien.

Das heißt im Klartext: Nur reines, sauberes Trinkwasser, das außer Wassermolekülen und wichtigen Mineralien frei von unerwünschten Stoffen ist, kann seine verjüngende und reinigende Wirkkraft voll entfalten. Ergo: Wer unreines Wasser trinkt, altert schneller.

Nun die einzelnen Wasserarten im Detail:

1. Leitungswasser

Gerade in Österreich wird uns seit jeher glaubhaft eingetrichtert, dass unser österreichisches Leitungswasser besonders sauber ist, und dass die für die Wasserversorgung zuständigen öffentlichen Stellen alles tun, um die Qualität des Wassers zu garantieren. Trotzdem werden immer häufiger Studien über bedenkliche Stoffe in unserem Leitungswasser bekannt. Spätestens seit dem massiven Einsatz von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft leidet unser Trinkwasser aber enorm. Aber auch ins Grundwasser geleitete Hormon- und sonstige Medikamentenrückstände finden sich darin wieder. 

Darüber hinaus lösen sich aus teilweise uralten Wasserrohren stark gesundheitsschädliche Stoffe wie Blei, Teer, Aluminium und Schwermetalle. 

Die Umwelteinflüsse auf unser Grundwasser sind ebenfalls dramatisch gestiegen. Industrieabwasser, Weichmacher, Nitrat, Pestizide und Viren können durch die Klärwasserwerke nicht rückstandslos entfernt werden. Trotz verhältnismäßig hoher Anforderungen durch unsere Trinkwasserverordnung werden daher in Analysen immer wieder Stoffe gefunden, die nicht ins Trinkwasser gehören. Klär- und Wasserwerke sind nicht in der Lage, mit Filtersystemen zu arbeiten, die in Menge und Qualität das bieten, was der Verbraucher benötigt. So gelangen wasserlösliche Substanzen zurück in den Kreislauf von Flüssen und Seen und landen dadurch auch wieder als bunt gemixter Wirkstoffcocktail in unserem Leitungswasser. Die Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind gravierend und in der Langzeitfolge noch nicht absehbar.

2. Quellwasser

Wasser direkt von der Quelle ist der natürlichste Weg, uns mit Trinkwasser zu versorgen. Als besonders rein in dieser Hinsicht gilt Hochgebirgsquellwasser. Denn es ist in der Regel vergleichsweise mineralienarm und basisch. Dadurch unterstützt es den Reinigungsprozess des Körpers in optimaler Weise. Zudem kann es dauerhaft konsumiert werden. Es ist das Fundament für immerwährende Gesundheit, langes und gesundes Leben. Ein Hochgebirgsquellwasser wie Freshwater, regelmäßig und ausreichend getrunken tut dem Körper einfach sehr gut und balanciert den Flüssigkeitshaushalt perfekt. Noch dazu hat Freshwater den höchsten Sauerstoffwert aller Wässer in Österreich!

3. Tafel- und Mineralwasser aus dem Handel

Diese Wässer sind generell weder reiner noch besser als Leitungswasser. Die Anforderungen an ihre Qualität sind zum Teil sogar deutlich geringer. Plastikflaschen und Probleme bei der Reinigung von Pfandflaschen tun ihr Übriges.

Vor allem bei Mineralwasser gilt es zu bedenken: Viele Menschen kaufen Mineralwasser, weil ihnen durch die Werbung suggeriert wird, ihr Körper brauche diese lebenswichtigen Mineralien. Das ist zwar grundsätzlich nicht falsch, aber leider unterschlagen solche Aussagen, dass Mineralien in unterschiedlichen Formen auftreten können. Und dementsprechend positiv oder sogar negativ wirken können. 

Mineralien in anorganischer Form, wie wir sie in unserem gekauften Flaschenwasser finden, können vom Körper nur sehr schwer verarbeitet werden. Der menschliche Organismus kann Mineralien viel besser verwerten, wenn sie in sogenannter organischer Form vorliegen. Dazu müssen die Mineralien aus Böden, Äckern, Steinen usw. von einem Lebewesen oder einer Pflanze aufgenommen und verstoffwechselt worden sein. Essen wir Produkte von Pflanzen und Tieren, handelt es sich um organische Verbindungen wie z.B. Aminosäuren, die von unserem Körper leicht und unkompliziert aufgespalten und verarbeitet werden können. In Untersuchungen konnte beobachtet werden, dass anorganische Mineralien, wie die in Mineralwässern, vom menschlichen Körper nicht aufgenommen werden, sofern genügend Mineralien in organischer Form zu Verfügung stehen. 

Abgesehen davon wäre die Deckung des Tagesbedarfs an Mineralien über die Trinkzufuhr kaum möglich. Teilweise müssten zwischen 10–40 l getrunken werden, um sich über das Trinkwasser mit einer ausreichenden Menge an Mineralien zu versorgen. Kaum machbar.

Wer sich Sorgen um seinen Mineralhaushalt macht, der kann beruhigt sein: Unseren Mineralbedarf können wir leicht und ausreichend über frisches Obst und Gemüse decken. Zum einen sind die darin befindlichen Mineralien organisch gebunden, also zellverfügbar, und zum zweiten stecken in 100g pflanzlicher Rohkost mehr Mineralien als in einem Liter Mineralwasser. 

Fazit:

Gesundes, reines Wasser ist am sichersten als Quellwasser verfügbar. In Österreich finden sich vor allem in den Industriefernen Gebieten und hochalpinen Lagen Quellen, die direkt und ohne Behandlung des Wassers abgefüllt werden.

Wer auch hunterte-kilometerlange Transportwege und das Risiko veralteter Rohrleitungen ausschließen möchte sollte zu modernen und unkomplizierten Versorgungssystemen wie Wasserspender in Kombination mit Alpenquellwasser greifen.

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