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Corona und Wasser

Corona und Leitungswasser: Vorsicht ist geboten!

Eines gleich vorweg: Die Corona-Viren können sich definitiv nicht über Wasser verbreiten. Aber: Der Lockdown hat allerdings sehr wohl bedenkliche Auswirkungen auf Leitungswasser!

Bei all den unterschiedlichen (Verschwörungs-)Theorien, die derzeit im Zusammenhang mit Corona und Covid-19 durch das Netz geistern, ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Was ist nun wirklich wahr? Was hilft? Was nicht?

Tatsache ist: Wir sind erst seit wenigen Monaten mit diesem SARS-Erreger konfrontiert, und die Wissenschaft kann sich nur Schritt für Schritt an die neue Bedrohung herantasten. Kurz gesagt: Es braucht Zeit, um fundierte Fakten zu sammeln und diese auch richtig zu interpretieren.

Dennoch gibt es einige Aspekte, zu denen man auch jetzt schon valide Aussagen tätigen kann. Und eine solche ist für uns alle täglich relevant: Das Corona-Virus kann in Wasser nicht überleben! Somit ist es also schlichtweg unmöglich, sich mit Trinkwasser zu infizieren. Dazu gibt es auch zwei ganz konkrete Aussagen hochrangiger Persönlichkeiten.

Corona und Wasser vertragen sich nicht

Marta Hugas, die leitende Wissenschafterin der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), etwa erklärt wörtlich:

„Die Erfahrungen mit früheren Ausbrüchen, die durch verwandte Coronaviren, wie beispielsweise das SARS- und das MERS-Coronavirus (schweres akutes Atemwegsyndrom, SARS-CoV, und Nahost-Atemwegsyndrom, MERS-CoV) verursacht wurden, haben gezeigt, dass das Virus nicht durch den Verzehr von Lebensmitteln übertragen wurde. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Coronavirus in dieser Hinsicht anders ist.“

Und die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie UNICEF (Internationales Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) erklärten gemeinsam:

„Derzeit gibt es keinen Beweis für das Überleben des Covid-19-Virus im Trinkwasser.“

Vorsicht bei Leitungswasser!

Das ist jedenfalls beruhigend. Was jedoch offensichtlich niemand bedenkt, ist, dass der durch das Coronavirus international ausgerufene Lockdown selbst negative Auswirkungen auf das Leitungswasser hat. Denn: Durch die verwaisten Büros, Schulen, Kaufhäuser, Hotels etc. bleibt während der Pandemie durch die stark eingeschränkte Nutzung das Wasser buchstäblich in den Leitungen stehen. Und das wiederum führt dazu, dass sich die Wasserqualität in den Leitungen rasch verschlechtert. Dabei können sich, so haben nun Schweizer Forscher*innen herausgefunden, Mikroorganismen im Standwasser vermehren. Diese wiederum können „ernsthafte gesundheitliche Folgen“ für Konsumentinnen und Konsumenten, vor allem aber für Personen mit geschwächtem Immunsystem nach sich ziehen, wird von einigen Schweizer Stadtverwaltungen nun sogar gewarnt.

Dass dies freilich kein schweizerisches Phänomen ist, bestätigt Arnd Bürschgens, deutscher Experte für Trinkwasserhygiene. Er warnt: „Wenn nirgendwo mehr Wasser durch die Leitungen läuft, vermehren sich die Legionellen extrem und können Krankheiten wie die Legionärskrankheit auslösen, eine gefährliche Infektion, die wiederum zu Lungenentzündungen führen kann.“

Um ein böses Erwachen nach dem Lockdown zu verhindern, hat er nun sogar einen eigenen Verein gegründet, der Aufklärungsarbeit in Sachen Wasser leisten möchte.

Wasserspender als einfache Lösung?

Eben an dieser Stelle hat sich nun auch der Zusammenschluss aller Wasserspenderunternehmen Europas, „Watercoolers Europe“, zu Wort gemeldet. Denn: Tatsächlich sind Wasserspender, wie wir sie aus Büros, Krankenhäusern oder öffentlichen Gebäuden kennen, die aktuell vielleicht sicherste Variante, um sich mit Trinkwasser zu versorgen.

Corona und Wasser

Sind Wasserspender die ideale Lösung? Vieles deutet darauf hin.

Zitat aus der offiziellen Meldung: „Wasserspender liefern Wasser auf sichere und hygienische Art, indem sie die Richtlinien für gute Hygienepraxis von Watercoolers Europe (WE) befolgen. Diese Richtlinien sollen sicherstellen, dass in den Bereichen Qualität, Sicherheit und Hygiene die höchsten Standards erreicht werden. Sie wurden von allen EU-Mitgliedstaaten genehmigt und im EU-Register für Lebensmittelsicherheit veröffentlicht.“

Diesen Umstand bestätigt der Wiener Unternehmer Peter Lindmoser voll und ganz. Mit seinem Unternehmen Freshwater hat er sich schon vor vielen Jahren auf dieses Thema spezialisiert und schon zu Beginn des Lockdowns die Situation erkannt: „Wir haben sofort damit begonnen, gerade gefährdete Personengruppe mit unseren Freshwater-Spendern zu beliefern. Gerade jetzt ist das nicht nur praktisch, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen eine empfehlenswerte Alternative.“

Damit eben sichergestellt wird, dass am Ende Menschen weder an Coronaviren noch an diversen anderen Viren oder sonstigen Keimen erkranken.

FAZIT:
Auch wenn Coronaviren nicht über das Trinkwasser übertragen werden können, hat der Lockdown sehr wohl negative Auswirkungen auf Leitungswasser. Wasserspender können hierbei eine einfache Lösung darstellen.

Fotos: Kate Joie on Unsplash; Freshwater

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